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Weitere Nachrichten rund um Geld & Wirtschaft Archiv

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Stand 05.07.2011


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kunden und Interessenten,



nun ist das erste Halbjahr 2011 vorüber und die Lage hat sich nicht verbessert. In Deutschland herrscht ein herbei geredeter Aufschwung, welcher an der Masse der Bevölkerung spurlos vorüber geht. Nur weil Banken und Großkonzerne Gewinne einfahren, bleibt dem Normalverbraucher nur ein Stirnrunzeln. Wie eben auf EinsExtra in den "Nachrichten im Viertelstunden-Takt" berichtet wurde, muss Deutschland noch ca. 5,8 MRD. EURO eiligst in den Rettungsschirm für Griechenland einzahlen, da die deutsche Anteils-Quote von 28% noch nicht erreicht wurde. Wir, die Deutschen, sind also die säumigen Zahler!!!

Heute wollen wir aber dieses Thema ruhen lassen und nicht sehr weit ausholen, da inzwischen jeder „Bürger“ wissen sollte, was die Stunde geschlagen hat. Es ist uns wichtig, Ihnen mal einen einzigen Gedankenlauf einfach und klar darzustellen. Vielleicht fällt Ihnen dabei etwas auf. Jeder muss sich selbst fragen, ob diese Handlungsweise der westlichen Welt seiner persönlichen Ethik entspricht. Möchten Sie persönlich so behandelt werden?

Zur Einleitung führen wir an, dass im TV auf arte kürzlich ein Filmbericht „Water makes Money“ lief, welcher von den angeprangerten Konzernen mit aller Macht versucht wurde, zu verhindern. Dieser Film beschäftigt sich mit den Machenschaften privater (französischer) Wasserkonzerne. Dass sollten Sie unbedingt sehen. Auf Youtube gibt es diesen Film.



Dann kommt dazu, im Mittelmeerraum kippen plötzlich Regime. Angebliche Rebellen und Aufständische wollen die Regierungen stürzen und haben damit zum Teil, wie in Tunesien und Ägypten, schon Erfolg. Zum Wiederaufbau der Länder gibt es dann reichlich „Unterstützung“, also KREDITE mit Zinsen, vom IWF oder der Weltbank, welche vor dem Umsturz gar nicht gebraucht wurden. Also neue Abhängige im weltweiten Schuldenspiel. Die Freiheitsliebe und die Menschenrechte von unterdrückten Menschen wollen wir nicht in Frage stellen, ganz im Gegenteil!!! Nur wer steckt hinter diesem plötzlichen Handeln? Wem nutzt es wirklich?

Tunesien hängt jetzt schon an der Angel des IWF und der G8.

Ägypten riecht aber vielleicht den Braten und lehnt diese Kredite ab.

Kredite an libysche Rebellen wie an souveräne Staaten? Geht das überhaupt?

Die Satzungen, Verfassungen und Gesetze scheinen keine Bedeutung mehr zu haben. Verstöße dagegen sind an der Tagesordnung und werden tolleriert.

Aus Freund (mit deutschen Waffen ausgestattet!) wird Feind. So geschehen mit „Freund“ Gaddafi, welcher die afrikanischen Flüchtlinge im Sinne der EU stoppen sollte. Er ist jetzt ganz plötzlich in Ungnade gefallen und wieder einmal ein Terrorist. Wer ist der größere Verbrecher, Anstifter und Auftraggeber oder der Täter? Verbrecher sind im normalen täglichen Leben jedenfalls beide Parteien aus der abendländischen Rechtsauffassung. Libyen selbst war Schuldenfrei und besitzt den größten Bodenschatz der Welt. Ja, Sie lesen richtig! Es handelt sich aber nicht um Öl, sondern um das größte Süßwasserreservoire der Welt. Das „Great-Man-Made-River-Projekt“!

Dies ist alles schon lange bekannt.

Der Wasservorrat reicht nach Berechnungen bis zu 4000 bis 5000 Jahre, wenn die davon profitierenden Staaten Libyen, Tunesien, Sudan, Tschad und Ägypten ihn, wie es ursprünglich vorgesehen (unabhängig) verwenden dürften.

Haben Sie davon noch nicht gehört? Warum erfährt man davon bei uns so wenig?
Anstatt Terrorismus förderte Gaddafi Trinkwasser!
Auch Mubarak war ein großer Anhänger des Projekts, welches auch Ägypten zum Vorteil gereichen sollte.

Die Hochburg der libyschen Aufständischen ist die Stadt Bengasi, welche zufälligerweise auch die Schlüsselposition in der Wasserverteilung von täglich mehr als 6 Mio. qm Trinkwasser inne hat. Reiner Zufall???

Die Mittelmeerstaaten, wo nun überall angeblich „Volks“-Aufstände laufen, haben eine Infrastruktur unabhängig von den westlichen Multis geschaffen und das ohne Verschuldung. Eigentlich sollte man sich doch als ethisch denkender Mensch freuen, dass Schwellenländer auf die Beine kommen.

Nun die entscheidende Frage zum Schluss:
Warum greift zuerst Frankreich alleine (ohne Mandat!) und dann später erst mit Rückendeckung der NATO, Libyen an?

Damit lassen wir Sie jetzt alleine und bitte Sie nachzudenken, denn es ist aus unserer Sicht wieder einmal alles über unsere westlichen Demokratien und Rechtstaaten gesagt. Seien Sie wachsam, denn wir alle sind die „Bürger“ dieser Politik und dieser Politiker und werden die Rechnung zahlen müssen. Denken Sie an die „kleine Rettung“ durch Gold und Silber, welche Sie noch legal anonym (ohne Bank!!!, Grundbuch, Nachweis) zum Selbstschutz erwerben können.


Gunnar Pietsch & Frank Sonntag
Pietsch & Pietsch Vermittlungs-Makler GmbH

P.S.: Sollten diese Informationen weitere Fragen bei Ihnen aufwerfen, so stehen wir Ihnen gerne im persönlichem Gespräch mit weiteren Informationen und Quellenangaben zur Seite.




Stand 12.01.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kunden und Interessenten,


eine frohes und glückliches neues Jahr 2011 wünschen wir Ihnen. Das neue Jahrzehnt beginnt und die Probleme sind wie weggeblasen. Jedenfalls wenn man den Politikern und der Qualität-Presse glauben darf. Deutschlands Wirtschaft wächst, wie noch nie nach der Wiedervereinigung.

Kann das wirklich wahr sein?

Nicht alle sind so geblendet vom Erfolg. Die aktuelle ARD-Reportage zur Situation rund um den Euro im report MÜNCHEN.
Brisante Zahlen, besorgte Banker: Euro-Schicksalsjahr 2011

Der Tages-Anzeiger berichtete am 15.12.2010 nahezu unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit, weil man sich ja kollektiv im Weihnachts-Boom befand, dass auf Betreiben von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban Pensionskassensparer enteignet werden sollen.

NZZOnline berichtete bereits schon am 14.12.2010 ebenfalls darüber, dass in Ungarn die Private Rentenversicherung verstaatlicht wird und das Geld in den Staatshaushalt fliessen soll.

Ungarn ist seit dem 1. Mai 2004 Mitgliedstaat der Europäischen Union und seit dem 12. März 1999 Mitgliedstaat der NATO. Ungarn gilt also als Rechtsstaat europäischer und westlicher Prägung.
Frage: Wieso soll dann die Enteignung von Privatvermögen nicht auch in anderen EU-Staaten, beispielsweise in Deutschland, möglich sein?

Neue Ansichten vertritt jetzt auch Prof. Bocker
In Sachen Silber hat Prof. Bocker nach eigenem Bekunden seine Meinung in letzter Zeit geändert. Silber könnte unter Umständen eine deutlich bessere Wertentwicklung aufweisen als Gold. Diese Meinung vertrat Prof. Bocker in einem Interview mit MMnews. Video auf Youtube.

Haben Sie gewusst, was im Fall eines Währungscrashs wirklich passieren soll? Sehen Sie selbst bei den kopp nachrichten 29.11.10 - Bankrun in Irland. Medien müssen schweigen

Im FAZ.NET lesen wir zum FED-Notenbankchef Ben Bernanke
„Ein Kumpel mit Bart, der Geld drucken darf“

Bei Spiegel online dürfen sich mal ein paar Leute kritisch äußern. Bitte lesen Sie selbst, was Insider für möglich halten.
Banker rechnen mit Staatspleite in Europa

Bei Reuters Deutschland ist zu lesen, dass EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn einen verschärften Sparkurs fordert.
Kommission verlangt rigiden Sparkurs von EU-Staaten

Schon lange von uns vermutet, wird es jetzt langsam zur Gewissheit.
Die Lebensversicherer wackeln. Was wird aus den Rücklagen der Sparer?

Financial Times Deutschland bringt es auf den Punkt. Die deutschen Steuerzahler sollen es richten! Der amerikanische Starökonom Nouriel Roubini ist jedenfalls der Meinung. Überraschen kann das unsere Leser und Mandanten nicht wirklich.

Ebenfalls in der Financial Times Deutschland ist am 09.01.2011 zu lesen: Währungsexperte, glaubt, der US-Dollar wird seine Stellung als alleinige Weltleitwährung verlieren.

Am 07.01.2011 berichtete Spiegel online dann: Amerika ist abgebrannt
Denn kein Geringerer als der US-Finanzminister Timothy Geithner warnt vor einer Staatspleite der USA. Die Zahlungsunfähigkeit der Supermacht steht unmittelbar bevor!

Der Goldpreis lag zwischenzeitlich über 1.400 US-Dollar, das Fieber der Währungen steigt also immer weiter an. Die in den nächsten Wochen und Monaten fälligen Staatsanleihen der EU-Staaten stehen zur Wiederanlage, da eine Tilgung gänzlich ausgeschlossen scheint, an. Daraus folgt zwangsläufig ein deutlich höherer Schulddienst der EU-Staaten. Edelmetalle und Seltene Erden werden zu den absoluten Gewinnern gehören. Sind die Seltenen Erden vielleicht sogar das neue Gold? Wir müssen uns daran gewöhnen, dass China zur absoluten Wirtschaftsmacht aufsteigt. Dort liegen Schätze aller Art.

Bleiben sie wachsam,

Gunnar Pietsch & Frank Sonntag
Pietsch & Pietsch Vermittlungs-Makler GmbH

P.S.: Sollten diese Informationen weitere Fragen bei Ihnen aufwerfen, so stehen wir Ihnen gerne im persönlichem Gespräch mit weiteren Informationen und Quellenangaben zur Seite.







Stand 12.10.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kunden und Interessenten,


mit dem Ende des Sommers schwinden nun auch zusehends wieder die „Schönwetter-Artikel“ á la Konjunktur- und Jobwunder in den Systemmedien. Was von den vollmundigen Prognosen von ZEW und DIW (beides Indikatoren nach dem Prinzip Hoffnung) und gefälschten Statistiken zu halten ist, haben wir im letzten Newsletter bereits ausführlich dargelegt und so wenden wir uns nach ausgedehnter Sommerpause wieder der Realität zu.

"Jede Wirtschaft beruht auf dem Kreditsystem,
das heißt auf der irrtümlichen Annahme, der andere werde gepumptes Geld zurückzahlen"
(Kurt Tucholsky)

Auch wenn es in Deutschland NOCH relativ ruhig ist, zeichnet sich am Horizont insbesondere Richtung USA die nächste Krisenwelle in vielen Details bereits ab:

- Die Konzern-Insider flüchten aktuell mit einer gigantischen Geschwindigkeit aus dem US-Aktienmarkt [1]. Es ist gemeldet worden, dass das sich das Verhältnis von Konzerninsider-Verkäufen zu Konzerninsider-Käufen vergangene Woche auf 1.411:1 belief und diese Woche sogar weiter auf 2.341:1 explodierte.

- Viele der reichsten Menschen der Welt kaufen gegenwärtig gigantische Mengen Gold [2].

- Es wurde gemeldet, dass J.P. Morgan aktuell alles daran setzt um so viel physisches Gold als möglich einlagern zu können [3].

- Die US-Münzprägeanstalt, US Mint, hat bekannt gegeben, dass keine American Buffalo 1-Unze Feingold-Münzen mehr vorrätig sind und in 2010 keine weiteren dieser Münzen mehr in den Verkauf gehen [4].

- Es wird immer schwieriger das gegenwärtig ungewöhnlich hohe Volumen an Optionsscheinen [5] erklären zu können.

- Einige der größten Investoren schließen aktuell massiv Wetten darauf ab, dass der S&P 500 Index im Monat Oktober ernsthaft ins Schlingern gerät [6].

- Am Dienstag schockte die japanische Zentralbank die Finanzmärkte, indem sie den Leitzins auf null setzte [7] und einen JPY 5 Billionen (USD 60 Milliarden) Fonds zur quantitativen Lockerung auflegte.

- Der Präsident der Federal Reserve Bank of New York und der Präsident der Federal Reserve Bank of Chicago drängten beide in der Öffentlichkeit darauf, dass die FED mehr tun müsse um die US-Wirtschaft anzuregen, wozu auch eine neue Runde der quantitativen Lockerung gehören würde – selbst wenn dies einen bedeutenden Anstieg der US-Inflationsrate mit sich brächte [8].

- Der Ökonom und Nobelpreisträger Joseph Stiglitz erklärte am Dienstag gegenüber Reportern, dass die lockere Geldpolitik der Federal Reserve und der Europäischen Zentralbank die Welt in ein „Chaos“ stürzt [9].

- Ende September gaben US-Beamte bekannt, dass die US-Genossenschaftsbanken mit USD 30 Milliarden gerettet werden [10].

- Bank of America, JPMorgan Chase und GMAC Mortgage haben in zahlreichen US-Bundesstaaten alle Zwangsvollstreckungen ausgesetzt, da es ernsthafte Bedenken bezüglich ihrer Zwangsvollstreckungs-praktiken gibt [11]. Der texanische Generalstaatsanwalt Greg Abbott fordert jetzt sogar, dass alle Hypothekenfirmen ihre Zwangsvollstreckungsmaßnahmen, die Zwangsversteigerungen und Zwangsräumungen der Menschen aus diesen Häusern im US-Bundesstaat Texas umgehend aussetzen, bis man eine vollständige Überprüfung ihrer Zwangsvollstreckungspraktiken durchgeführt hat [12].

- Nancy Pelosi und 30 weitere Mitglieder des US-Kongresses verlangen nun sogar eine Bundesuntersuchung über die Zwangsvollstreckungspraktiken der US-Hypothekenanbieter [13]. Diese Kontroverse hat das Potential die US-Hypothekenbranche gänzlich im Chaos zu versenken.

- Und das Wichtigste zum Schluß: Die USA verprellen gerade im Rahmen des Handelskrieges ihren bisher wichtigsten Geldgeber China!!!

Der Anteil der USA am gesamten Welthandel betrug bisher rund 30 Prozent und Dank der Globalisierung wird ein fortschreitender Niedergang dieses Imperiums weltweit sehr deutliche Spuren hinterlassen.

Wie erwartet wird nun auch der internationale Währungskrieg und ein zunehmender Protektionismus immer deutlicher sichtbar [14a] + [14b]. Wie bei dem bekannten Kartenspiel reichen sich die Wirtschaftsmächte USA und Europa, mit China als "Zünglein an der Waage" [15], reihum den Schwarzen Peter in Form von immer schwächeren Währungen weiter, um die Schuldenlast kaufkraftmäßig zu verringern, Wirtschaftswachstum per Export zu generieren und gleichzeitig die Binnenwirtschaft vor zu günstigen Importgütern zu schützen. Und so erleben wir nun in immer kürzeren Abständen ein Wechselspiel an den Devisenmärkten, in dem die Schwächsten (Währungen) vermeintlich die größten Gewinner sind. Wurde Anfang des Jahres noch der Euro gegen den Dollar abverkauft (Auslöser PIIGS) und sogar von einer baldigen Parität (1 Dollar = 1 Euro) ausgegangen, haben sich nun die Situation wieder um 180° gedreht und der Euro "steigt und steigt" [16].

Aber steigt er denn wirklich? Natürlich nicht, lediglich die Fallgeschwindigkeit der beiden Währungspaare zueinander verändert sich und es wird nicht lange auf sich warten lassen, bis erneute Sorgen über die Zahlungsfähigkeit einzelner EU-Länder (aktuell wieder Irland [17a] + [17b] und erstmals auch Belgien [18]) den Euro wieder in die andere Richtung treiben. Lassen sie sich bitte von dieser „optischen Täuschung“ nicht blenden, sondern nutzen sie die Gelegenheit noch relativ günstig Edelmetall in Euro erwerben zu können, da sich die derzeit propagierten Höchstkurse bislang überwiegend im Dollar wieder finden lassen.

Daraus resultiert am Ende, dass es in einem Abwertungs-Wettlauf keine Gewinner geben kann. Eine schwache Währung befeuert zwar kurzzeitig den Export, aber bedeutet zeitgleich, dass Ressourcen und Arbeitskraft zu billig verkauft werden, während notwendige Importe (in Deutschland insbesondere Energie) die einheimischen Etats höher belasten. Mittelfristig zerstört dieses die Binnenmärkte der jeweiligen Länder und mindert somit die Steuer-Einnahmen, die dann wiederum durch neue und höhere Abgaben aufgefangen werden müssen - ein Teufelskreis. Wer soll denn auf Dauer unsere Exporte bezahlen können, wenn das verfügbare Budget potentieller Abnehmer immer knapper wird?

Die großen Verlierer sind also wie immer die Bürger, denen durch fortschreitende Entwertung der Sparguthaben, Lohndruck und steigende Lebenshaltungskosten immer mehr Monat am Ende des Geldes überbleibt.

Nun werden Sie vielleicht entgegnen: Wieso steigende Lebenshaltung? Von Inflation ist doch derzeit nichts zu sehen laut Systemmedien und bei den relativ gleichbleibenden Supermarkt-Preisen. Hier empfehlen wir einmal einen kritischen Blick auf die veränderten Packungs- und Inhaltsgrößen und sie werden entsetzt sein [19a] + [19b]. Des weiteren steigen seit Monaten die Rohstoffpreise [20a] + [20b] + [20c] und das wird früher oder später auf die Endprodukte durchschlagen. In vielen Ländern der Welt (nicht nur in Afrika) ist dadurch eine ausreichende Nahrungsmittel-Versorgung zunehmend unbezahlbarer geworden. Selbst im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" USA sind bereits über 40 Millionen US-Amerikaner von Lebensmittelmarken abhängig [21], Tendenz steigend!

Das wichtigste Inflations-Indikator ist aber immer noch der Goldpreis. Ich kann es nicht oft genug betonen, er ist schlichtweg DAS Fieberthermometer des Weltfinanz-Systems. Wichtig ist hierbei, dieses auch richtig zu interpretieren … nicht das Gold wird teurer, sondern die mit ihm verglichene Währung verliert an Kaufkraft durch eine überbordende Papiergeld-Neuschöpfung mittels Druckmaschine bzw. Computer! Zur Zeit befinden sich lediglich 0,8 Prozent des weltweiten Geldvermögens im Gold [22], es ist also noch weit von tatsächlichen Höchstständen entfernt. Denn ein Großteil des Geldes wird wieder einen "sicheren Hafen" suchen, sobald die nächsten größeren Verwerfungen offenbar und der breiten Masse bewußt werden.

Die Gefahr, die von weiter steigenden Kursen ausgeht, besteht in der Konkurrenz zu den Papierversprechen weltweit. Auf Dauer werden sich die Investoren nicht mehr mit den Mini-Zinsen für Staatsanleihen abspeisen lassen, während sich die Kurszuwächse bei den Edelmetallen seit Jahren überwiegend im zweistelligen Bereich befinden. Schon heute muss, mangels ausreichender Investoren-Nachfrage, ein Großteil der Anleihe-Emissionen teilweise offen, größtenteils verdeckt, von den Notenbanken monetisiert werden. Das bedeutet nichts anderes, als die Neuschöpfung von Papiergeld ohne reellen Gegenwert, da ihm keine tatsächliche Wirtschaftsleistung wertschöpfend gegenüber steht. Dieses kann eine Notenbank aber nicht bis in alle Ewigkeit machen, da eine Wirtschaft nicht unbegrenzt Geld aufnehmen kann (magels Kreditsicherheiten) und die Geldnutzer auf Dauer das Vertrauen in eine nachhaltig verwässerte Währung verlieren.

Ein steigender Goldpreis zwingt also zwangsläufig die Zinszahlungen auf Staatsanleihen in die Höhe und bedingt somit einen deutlich höheren Schulddienst der bereits eh schon extrem verschuldeten Staaten. So zieht sich dann die Schlinge um den Hals des Schuldners langsam weiter zu. Erste Auswirkungen sind bei den Interbanken-Krediten bereits zu beobachten [23].
Bleiben sie wachsam,

Gunnar Pietsch & Frank Sonntag
Pietsch & Pietsch Vermittlungs-Makler GmbH

P.S.: Sollten diese Informationen weitere Fragen bei Ihnen aufwerfen, so stehen wir Ihnen gerne im persönlichem Gespräch mit weiteren Informationen und Quellenangaben zur Seite.

Einige Quellenangaben (weitere auf Anfrage):
Dieses Mal teilweise in englisch, da die deutsche Presse wenig vom internationalen Geschehen berichtet!

[1] Konzerninsider flüchten aktuell aus dem US-Aktienmarkt (engl.)
[2] Reiche Investoren kaufen tonnenweise Gold(engl.)
[3] FED und JP Morgan tauschen Papier-Gold in physisches Gold (engl.)
[4] US Mint: Goldmünze Buffalo für 2010 bereits vergriffen (engl.)
[5] Ungewöhnlich hohes Volumen bei Optionsscheinen (engl.)
[6] Großinvestoren wetten auf Crash des S&P 500 im Oktober 2010 (Filmbeitrag in engl.)
[7] Japan senkt den Leitzins überraschend auf 0 Prozent
[8] Haushaltsdefizit - US-Notenbankchef Bernanke schlägt Alarm

[9] Nobelpreisträger Stiglitz: Die Notenbanken stürzen die Welt ins Chao (engl.)
[10] US-Genossenschaftsbanken müssen mit 30 Milliarden gerettet werden (engl.)
[11] US-Großbanken müssen Zwangsversteigerungen aussetzen (engl.)
[12] Generalstaatsanwalt fordert die komplette Aussetzung aller Zwangsversteigerungen in Texas (engl.)
[13] Teile des US.-Kongresses fordern Untersuchung aller Zwangsvollstreckungspraktiken (engl.)
[14a] Geldpolitik als Waffe - Internationaler Währungskrieg schadet Europa
[14b] Globale Währungsschlacht im vollen Gange
[15] Geheimgespräche: Frankreich verhandelt mit China über Wechselkurssystem
[16] Euro / Dollar-Chart
[17a] Moodys: Erwägen weitere Herabstufung von Irland
[17b] Fitch stuft Kreditwürdigkeit Irlands herab
[18] Belgien taucht auf dem Radar der Spekulanten auf
[19a] Verbraucherzentrale Hamburg: Mogelpackung 2.0
[19b] Statistisches Bundesamt: Preisentwicklung August 2010
[20a] Rohstoffe - So teuer wie seit 15 Jahren nicht mehr
[20b] Fleischpreis schnellt auf 20-Jahreshoch
[20c] Metallpreise erreichen Rekordpreise
[21] Jeder siebente US-Bürger braucht Lebensmittelmarken
[22] Gold-Rallye 2010 - Physischer Markt leergefegt?
[23] Geld wird teurer

Stand 12.10.2010




Stand 23.09.2010


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kunden und Interessenten,

nach etwas längerer Pause melden wir uns mal wieder zurück mit einigen Nachrichten. Eigentlich brauchen wir heute nicht viel zu schreiben, denn die Redaktion von Focus Money ist aufgewacht und macht endlich ihre Arbeit.

Der Staatsbankrott kommt

so lautet der erschreckende Titel der neusten Ausgabe von Focus Money | Nr. 38 (2010).
Den vielen beschwichtigenden Meldungen zum Ende der Krise entgegengesetzt, stellt Focus Money mit dieser Aussage die Fakten klar. Im Heft werden mit detaillierten Daten die Tatsachen verständlich und nachvollziehbar dargelegt.

Der Kauf dieser Ausgabe, und insbesondere das Lesen folgender Artikel ist ein MUSS:
FOCUS-MONEY | Nr. 38 (2010)

Die Deutsche Bank erwartet eine "neue Welt" (Ordnung?)

Seite 74: Staatsbankrott
Staatsbankrott
FEUER AM DACH

Seite 77: Interview mit Professor Wilhelm Hankel
MONEYINTERVIEW
„Zum Scheitern verurteilt“

Seite 80: Überschuldung
Überschuldung
Die Zeitbombe

KOMMENTAR
Lassen Sie uns über Gold nachdenken!


Kurz zum Inhalt:
Focus Money bezieht sich auf eine Studie der DB Research (Denkfabrik der Deutschen Bank), in welcher die westlichen Industriestaaten - inklusive der Bundesrepublik - wegen der enormen Verschuldung vor dem Kollaps stehen.

Im Durchschnitt wird die Staatsverschuldung der bisher führenden Staaten bis zum Jahr 2020 – also in knapp neun Jahren - auf ca. 140 % des Bruttoinlandsprodukts ansteigen.

Die Handlungsfähigkeit unseres Landes wird durch die enorme Verschuldung eingeschränkt und führt schon ohne weitere Verschärfung der Krise zum unausweichlichen Kollaps. Die Schulden werden nicht reduziert, sondern weiter erhöht.

Sollte der Zusammenbruch nicht durch die erdrückenden Schulden kommen, so wird er aber zumindest durch die demografische Entwicklung geschehen. Es ist ja lange bekannt, die Deutschen werden immer älter und zahlenmäßig weniger. Im Jahr 2050, so schätzen die Experten, müssen 1,6 Erwerbstätige für einen Rentner aufkommen.

Sehr interessant in dieser Ausgabe ist auch das Interview von Professor Wilhelm Hankel, der unter anderem das Rettungspaket der EU als illegal bezeichnet und erörtert, warum es keinen Ausweg aus dem Schuldendilemma gibt.

Die Defizite der Kommunen sind ein weiterer Anhaltspunkt
Die "gute Medienarbeit" und die Tatsache, dass es seit dem Griechenlanddesaster vor knapp drei Monaten keine größeren „Störfälle“ gegeben hat, lässt viele an der Krise zweifeln, bzw. sie denken, das Schlimmste wäre vorbei.

Leider sprechen harte Fakten dagegen:
So ist das Defizit der Deutschen Kommunen bis zur Jahresmitte bereits höher als im gesamten Krisenjahr 2009! In den Haushalten der Städte und Gemeinden klafft im ersten Halbjahr bereits ein Minus von 7,8 Mrd. Euro.

Dies hat hauptsächlich zwei Gründe:
Die Gewerbesteuer bracht im Vergleich zum Vorjahr um 7 % ein und liegt bei ca. 20 % unter dem Jahr 2008.

Gleichzeitig steigen die Ausgaben hauptsächlich wegen höheren Sozialausgaben.

Der Rückgang der Gewerbesteuer ist ein klarer Indikator für die wirtschaftlichen Probleme in unserem Land.

Die Krise ist bei weitem nicht vorbei
Und sie sollten beachten, dass ein größerer Absturz durch die noch laufenden Konjunkturpakete, Steuererleichterungen sowie den niedrigen Zinsen vermieden wurde.

All diese Aktionen zur Belebung der Wirtschaft sind nicht auf Dauer aufrechtzuerhalten und daher wird die jetzige Scheinstabilität bald erledigt sein.

Dann gibt es noch ein brandheißes Thema. Die USA planen unliebsame Berichterstattung im Keim zu ersticken. Unerwünschte Websites sollen geschlossen werden. Einen schönen Gruß von Gevatter Orwell. Lesen Sie selbst:

USA: Neues Gesetz soll weltweit Schluß mit unerwünschten Websites machen

Bleiben sie wachsam,

Gunnar Pietsch & Frank Sonntag

Pietsch & Pietsch Vermittlungs-Makler GmbH

P.S.: Sollten diese Informationen weitere Fragen bei Ihnen aufwerfen, so stehen ich Ihnen gerne im persönlichem Gespräch mit weiteren Informationen und Quellenangaben zur Seite.


Stand 23.09.2010



Haftungsausschluss und Hinweis

Bitte beachten Sie, dass diese Informationen weder eine Empfehlung, noch eine Rechts- oder Steuerberatung darstellen. Es handelt sich lediglich um eine reine unverbindliche Information. Auch wenn diese Informationen mit einem hohen Mass an Sorgfalt zusammengestellt wurden, wird eine Gewähr für die Richtigkeit oder die Vollständigkeit der Angaben nicht übernommen. Zur Besteuerung der Kapitalanlagen und Lebens- und Renten-Versicherungen in Liechtenstein sollte bedacht werden, dass lediglich ausgewählte Einzelaspekte der Besteuerung von Privatpersonen in Deutschland aufgezeigt werden. Ihre persönliche Besteuerungssituation ist individuell komplex und hängt von der Ausgestaltung der jeweiligen Versicherung und der steuerlichen Situation des Versicherungsnehmers und des Begünstigten im Einzelfall ab. Daher kann Ihre Situation von den skizzierten Folgen erheblich abweichen. Es wird darauf hingewiesen, dass keine Garantie dafür übernommen werden kann, dass die deutschen Finanzverwaltungen und/oder die deutschen Gerichte die steuerlichen Vorschriften entsprechend den vorstehenden Ausführungen auslegen. Die Rechtsunsicherheit in der Bundesrepublik Deutschland ist in den letzten Jahren gestiegen. Die aktuelleren steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen ändern sich, möglicherweise sogar auch rückwirkend.


Haftungsausschluss (Disclaimer)
Quelle
: eRecht24.de - Internetrecht von Rechtsanwalt Sören Siebert

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